Die schönsten Städte im Harz

  • Blankenburg

    Blankenburg

    Barocke Gärten

    Diese beeindruckende Park- und Gartenanlage grenzt direkt an unser Schlosshotel. Das Ensemble der Blankenburger Schlossgärten ist mit rund 107 Hektar eines der größten und mit der Entstehung um 1668 eines der ältesten in Sachsen-Anhalt. Die "Barocken Gärten" unterteilen sich in:

    • Schlosspark mit dem Tiergarten
    • Orangerie
    • Fasanengarten
    • Terrassengarten und Berggarten

    Heute gehören die "Barocken Gärten" zu einem der 10 schönsten Parks und Gärten in Deutschland. Im Jahr 2012 kam die englische Auszeichnung für deutsche Gärten, der "Green Flag Award", hinzu.

    Burgruine Regenstein

    Die Reste der im Jahre 1169 erstmals erwähnten Burg befinden sich auf einem markanten Felssporn etwa drei Kilometer nördlich der Stadt Blankenburg. Als Besonderheit gilt die aus dem Sandstein herausgearbeitete Architektur mit ihren heute noch erhaltenen 32 Felsräumen und Gräben, die größtenteils noch besichtigt werden können. Die gesamte Anlage ist als Freilichtmuseum gestaltet. In einigen Felskasematten sind Funde aus der Burgen- und Festungszeit des Regensteins ausgestellt. Von den höher gelegenen Felsplattformen ist bei guter Sicht ein Rundblick von bis zu 50 km möglich.

    Auf der Festung Regenstein finden Sie ebenfalls den "Ritterlichen Adler- und Falkenhof". Hier haben Besucher die Möglichkeit, Greifvögel, Geier und Eulen frei fliegen zu sehen und kurz darauf bis auf Zentimeter nah zu erleben.

    Großes Schloss

    Hoch oben über der Stadt liegt das Große Schloss im Süden Blankenburgs. Der Barockbau thront auf dem "Blankenstein", einem etwa 300 Meter hohen Kalkberg. Als Wahrzeichen der Stadt ist das Schloss bereits der vierte Bau an dieser Stelle, hervorgegangen aus mittelalterlichen Burgresten und Schlossgebäuden aus der Renaissancezeit. Burg und Schloss erlebten eine wechselvolle Geschichte, die sich eng mit dem Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel und den wichtigsten Herrscherhäusern Europas verbindet. Friedliche wie kriegerische Zeiten hinterließen ebenso ihre Spuren wie die wechselnden Herrscher. Die Barockarchitektur ist bis heute weitgehend erhalten. Andere Nutzungsansprüche führten im 19. und 20. Jahrhundert zu Veränderungen innerhalb der Räume.

    Jahrelanger Leerstand hat schließlich zum Verlust architektonischer Pracht geführt. Der gemeinnützige Verein Rettung Schloss Blankenburg e. V. müht sich derzeit um die Erhaltung der verfallsbedrohten Bausubstanz.

    Kloster Michaelstein

    Am Ortsrand von Blankenburg liegt idyllisch das ehemalige Zisterzienserkloster Michaelstein. Die eindrucksvolle Klosteranlage lädt zum Entdecken ein – von Historischem und Modernem, von Natur, Architektur und Musik.

    Dank umfangreicher Sanierungs- und Baumaßnahmen sind die KlausurRäume aus der spätromanischen und gotischen Zeit gut erhalten. Besonders im Kreuzgang, im Refektorium und im Kapitelsaal ist die erhabene Schlichtheit der Zisterzienserabtei sehr eindrucksvoll.

    Zwei Klostergärten mit zahlreichen Pflanzenschätzen sind ein weiterer Anziehungspunkt. Beide wurden nach Vorbild mittelalterlicher Pläne und Aufzeichnungen gestaltet. Im Kräutergarten gedeihen etwa 260 Pflanzensorten, die besonders als Heilmittel von Bedeutung sind. Der Gemüsegarten zeigt die frühere pflanzliche Nahrungsvielfalt.

    In der Musikausstellung „KlangZeitRaum – Dem Geheimnis der Musik auf der Spur“ versetzen eine Zeitmaschine, ein Hörgang, die Ton-Licht-Inszenierung von Bachs Weihnachtsoratorium, spannende Experimentierstationen und Instrumente aus vier Jahrhunderten Musikgeschichte die Besucher in Erstaunen.

    Wer das Kloster nicht auf eigene Faust erkunden möchte, kann sich einer der zahlreichen öffentlichen Führungen anschließen. Gerade die KlosterZeiten, die von April bis Oktober immer sonntags stattfinden, bieten dafür eine gute Gelegenheit. Denn dann gehen Besucher zusammen mit den Gästeführern auf Tour und erkunden die Klausur, oder sie erfahren allerhand Interessantes über den Wirtschaftshof und das Leben der Mönche. Sie entdecken die beiden Klostergärten bei einer Themenführung oder schauen hinter die Kulissen der im August 2015 eröffneten Musikscheune. Die Abendführungen im Kerzenschein sind ein besonderes Highlight in der dunkleren Jahreszeit, bei dem sich das Kloster sehr stimmungsvoll, kerzenerleuchtet und romantisch zeigt. Aber auch der Besuch eines der vielen hochkarätigen Konzerte sind sehr zu empfehlen.

    Mühlen

    Seit dem 14. Jahrhundert entstanden eine Reihe von Wassermühlen in und um die Stadt. Von mindestens fünf Mühlen innerhalb und weiteren sieben außerhalb der Stadtmauer, sind die Gebäude der Oberen Mühle und der Münzmühle erhalten.

    Die Obermühle ist aufgrund ihrer Lage auf dem Schlossberg weithin sichtbar. Erstmals Erwähnung fand sie im Jahre 1453. Vor einigen Jahren wurde das Gebäude grundlegend saniert.

    Die Münzmühle wurde nach der im Mittelalter nahe gelegenen Münze benannt. Aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts stammt die vollständig erhaltene Mühlentechnik. Heute dient die Münzmühle als Museum.

    Die Regensteinsmühle, welche westlich vom Regenstein gelegen ist, war eine wasserangetriebene Getreidemühle, die vom 12. - 16. Jahrhundert zur Burg gehörte. Sie wurde wieder freigelegt und mit zwei Mühlrädern versehen. Auf romantischen Waldwegen ist sie auch für Kurgäste ein ideales Wanderziel

    Sandsteinhöhlen

    Die Höhlenanlage nördlich unterhalb der Burgruine Regenstein im sogenannten "Sande" (oder auch Sandhutsche genannt) mit dem "Dedingstein" in der Mitte ist in ihrer Art einmalig. Fest steht, dass diese Sandsteinhöhlen zur Gewinnung reinen, weißen Stubensandes während des Mittelalters und bis Ende des 19. Jahrhunderts erweitert wurden. In frühen Zeiten wurde der Platz als Thingplatz genutzt.

    Teufelsmauer

    "Gott und Teufel stritten sich um den Besitz der Erde; sie einigten sich, Gott sollte das fruchtbare Flachland behalten, der Teufel aber das erzhaltige Harzgebirge bekommen, wenn er bis zum ersten Hahnenschrei eine Grenzmauer fertig hätte. Er baute sie am Harzrande. Als noch ein Stein fehlte, krähte der Hahn. Die Arbeit war vergeblich und die Mauer stürzte zusammen."

    Die wohl auffälligste und bekannteste geologische Sehenwürdigkeit Blankenburgs ist der von allen Besuchern dieser Landschaft seit jeher bewunderte, als "Heidelberg" bezeichnete Abschnitt der Teufelsmauer, die zwischen dem östlichen Ortsrand der Stadt Blankenburg (Harz) über Blankenburgs Ortsteil Timmenrode bis hin nach Weddersleben-Neinstedt die Landschaft prägt. Sie ist schon den ältesten Harzschriftstellern aufgefallen. Ihre bizarren Formen gaben Veranlassung zur Entstehung vieler Sagen.

    In der Nähe befinden sich die "Gewittergrotte" und der Fuchsbau, ein künstlicher begehbarer Felskeller. Das östliche Ende der Blankenburger Teufelsmauer wird durch eine kleine mittelalterliche Wehranlage, die Kucksburg, beherrscht.

  • Halberstadt

    Halberstadt

    Das Tor zum Harz

    Schon von weitem erkennt man die beeindruckende Stadtsilhouette der 1200-jährigen ehemaligen Bischofsstadt.

    Der eindrucksvolle Dom zu Halberstadt, ist seit Stadtgründung, geistlicher Mittelpunkt der gesamten Region. Die einer französischen Kathedrale nachempfundenen Domkirche, steht dem interessierten Besucher für Besichtigungen offen. Der im Stil der Gotik gehaltene Kirchenraum wird im Sommer für Gottesdienste und Konzerte genutzt.

    Einer der größten Kirchenschätze der Welt, ist der Halberstädter Domschatz. Diese Ausstellung beherbergt ein Ensemble mittelalterlicher Kunstwerke sowie den umfangreichsten mittelalterlichen Kirchenschatz, der in Europa erhalten geblieben ist.

    Des weiteren können Sie die im Jahre 1146 erbaute 4-türmige Liebfrauenkirche, das ehemalige Zisterzienser Burchardikloster mit John-Cage-Orgel-Projekt und den Landschaftspark „Spiegelsberge“ mit Tierpark und dem weltweit ältestem Riesenweinfass besichtigen.

    Entfernung vom Hotel: 16,7 km

  • Quedlinburg

    Quedlinburg

    UNESCO Weltkulturerbe

    Erleben Sie 8 Jahrhunderte Fachwerkkunst in Quedlinburg und schlendern Sie durch die seit 1994 Weltkulturerbestadt der UNESCO. Auf Sandsteinfelsen erbaut, ragt auf dessen Haupt, die wunderschöne tausendjährige romanische Stiftskirche St. Servatius als Wahrzeichen über die Stadt. Besichtigen Sie die imposante Schatzkammer mit dem Quedlinburger Domschatz und blicken Sie auf die einzigartig erhaltenen Königsgräber des 1. deutschen Königs, Heinrich I. und seiner Gemahlin Mathilde.

    Verpassen Sie nicht den Münzenberg mit den Resten des Marienklosters sowie die 1000-jährige Wiperti-Krypta.

    Entfernung vom Hotel: 12,5 km

  • Thale

    Thale

    Der Hexentanzplatz

    Der Hexentanzplatz ist ein 454 Meter über dem Meeresspiegel liegendes Felsplateau, das sich über dem Bodetal gegenüber der Rosstrappe auf einer Fläche von rund 60 Hektar erstreckt. Mit zahlreichen Attraktionen wie dem Harzer Bergtheater, dem Harzbob oder dem Tierpark Thale ist er ein beliebter Ausflugsort. Um diesen mystischen Platz zu erreichen, spazieren Sie doch auf den herrlichen Wanderwegen oder fahren Sie per Kabinenbahn mit atemberaubendem Blick auf das Felsplateau.

    Die Rosstrappe

    Bequem fahren Sie per Sessellift auf den gegenüber liegenden 403 Meter hohen Granitfelsen, der Rosstrappe, oberhalb des linken Bodeufers. Die Rosstrappe können Sie aber auch zu Fuß über den Präsidentenweg erreichen. Die sehenswerte Vertiefung auf dem Felsen ähnelt einem riesigen Hufabdruck. Seit Jahrhunderten ranken sich unzählige Sagen und Mythen um diese Vertiefung. Die bekannteste Sage erzählt von dem Riesen Bodo und der Prinzessin Brunhilde sowie der Entstehung des legendären Hufabdrucks, die dem Felsen seinen Namen gab.

    Bodetal Therme Thale

    Genießen Sie das wohltuende Sole-Wasser und lassen Sie bei sanfter Unterwassermusik und atmosphärischen Lichtspielen einfach mal die Seele baumeln. Vom Außenwarmbecken können Sie den Blick in das wunderschöne Bodetal schweifen lassen. Auch für die kleinsten Besucher ist gesorgt: Das Kinderbecken mit bunten Spielmöglichkeiten macht den Badetag für Kinder zum Erlebnis.

    Da Schwimmen bekannterweise hungrig macht, müssen Sie auch auf kulinarische Genüsse nicht verzichten: In der Erlebnisgastronomie erwarten Sie frische Zutaten, saisonale Gerichte und internationale Köstlichkeiten.

    Die großzügige Saunalandschaft sowie der Wellness- und Solebreich lassen ebenfalls keine Wünsche offen. Von Körperpackungen über Hamam bis hin zu klassischen Massagen – stellen Sie sich Ihr individuelles Entspannungspaket zusammen und lassen Sie den Tag ruhig und gelassen ausklingen.

    www.therme-bodetal.de

    Entfernung vom Hotel: 7 km

  • Wernigerode

    Wernigerode

    Die bunte Stadt im Harz

    Besuchen Sie die „bunte Stadt“ am Harz und lassen Sie sich vom Charme der historischen Altstadt in den Bann ziehen. Ca. 15 km von Blankenburg entfernt bietet Ihnen Wernigerode unzählige Möglichkeiten für einen attraktiven Tagesausflug.

    Marktplatz mit Rathaus

    Mittelpunkt der ca. 34.000 Einwohner starken Stadt ist der Marktplatz, dominiert von dem historischen Rathaus. Dieses gilt als Perle der mittelalterlichen Fachwerkbaukunst. Einst als „Spelhus“ errichtet wurde das Rathaus 1277 erstmals urkundlich erwähnt. Im Besitztum Wernigeröder Grafen diente es später als Gerichtshaus, eine Stätte mittelalterlicher Vergnügung mit Tanz und Gauklerspielen sowie für Hochzeitsfeiern.

    Schloss Wernigerode

    Das Schloss Wernigerode thront hoch über der Stadt und wurde ursprünglich als Burg, welche den Weg der deutschen Kaiser des Mittelalters auf ihren Jagdausflügen sichern sollten, erbaut. Ein Umbau folgte im späten 17. Jahrhundert durch den Architekten Carl Frühling auf Befehl von Graf Ernst zu Stolberg-Wernigerode. Durch diesen hervorragenden Umbau erhielt das romantische Residenzschloss das heutige Erscheinungsbild in Form einer Rundburg. Seit 1999 zählt dieses beeindruckende Schlossensemble mit seinen immensen Detailreichtum im Schlossinneren und den 3 Parkanlagen (Lustgarten, Tiergarten und dem Terrassengarten) zu einem national wertvollen Kulturdenkmal.

    Lassen Sie es sich nicht entgehen und besuchen Sie das Schloss Wernigerode:

    Mai bis Oktober: täglich 10:00 – 18:00 Uhr
    (letzter Einlass: 17:30 Uhr)
    November – April: Dienstag – Freitag 10:00 – 17:00 Uhr
    (letzter Einlass: 16:00 Uhr)

    Ausschließlich Führungsbetrieb zu jeder vollen Stunde!
    Montag geschlossen
    Sonnabend, Sonntag und an Feiertagen 10:00 – 18:00 Uhr
    (letzter Einlass: 17:30 Uhr)

    Entfernung vom Hotel: 16,4 km